Werbung – Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Couture by Maria entstanden.

Hallo Mittwoch! Es ist wieder Blogger-Interview Zeit! Heute habe ich eine weitere Lieblingsbloggerin als Interviewpartnerin zu Gast! Maria schreibt auf couturebymaria über ihr liebstes Hobby – das Nähen und begeistert mich immer wieder aufs Neue mit ihren schönen, selbst genähten Sachen.

  • Stelle dich vor: Wer bist du? Wie heißt dein Blog?

Zunächst einmal freut es mich sehr, mich heute vorstellen zu dürfen und etwas über mich zu erzählen. Ich heiße Maria, bin 20 Jahre alt und studiere zurzeit in Graz. Zu Beginn des Jahres habe ich meinen Blog couturebymaria gestartet.

Nähen für Anfänger
Maria hat schon Einiges aus der neuen Milliblu’s Ausgabe genäht, zum Beispiel: Die zauberhafte Bluse LOLA.
  • Wie lange nähst du schon und wie bist du zum Nähen gekommen?

Zum Nähen bin ich ganz eindeutig durch meine Mama gekommen – schon als Kind habe ich ihr oft beim Nähen zugesehen und meine eigenen kleinen Projekte, meist noch ohne Nähmaschine, umgesetzt. So richtig angefangen, mich mit dem Arbeiten an der Nähmaschine und dem Nähen nach Schnittmustern auseinander zu setzen, habe ich dann vor knapp zwei Jahren, also im Sommer 2016.

  • Liebe Maria, du studierst noch, erzähl uns: Wie reagieret dein Freundeskreis auf deine selbst genähten Sachen?

Als ich angefangen habe, meine Bilder im Netz zu teilen, war ehrlich gesagt meine größte Befürchtung, dass jemand aus meinen Bekanntenkreis sie findet und das was ich mache, komisch findet. Selbstverständlich haben sie Freunde von mir gefunden – und jeder einzelne war total begeistert und eine riesige Unterstützung!

Die besten Blogs rund ums Nähen

  • Ist Selbermachen in deiner Altersgruppe überhaupt ein Trend?

Ich finde, dass das Klischee, Nähen, Stricken und Häkeln sei nur der älteren Generation vorbehalten, absolut überholt ist. Ein Trend zum Selbermachen ist in den letzten Jahren, auch in meiner Generation, erkennbar – meiner Meinung nach auch durch das zunehmende Bewusstsein für nachhaltigen Konsum und die Herstellung von Kleidung. Auch in Stoffgeschäften und Handarbeitsläden ist inzwischen erkennbar, dass altbewährte Produkte und Designs überarbeitet und attraktiver für die junge Generation gestaltet werden. Für mich ist es auch kein Wunder: durch das Internet sind unzählige Anleitungen, Kurse und Hilfestellungen viel zugänglicher geworden.

Die besten Nähblogger
LOLA mit Schößchen
  • Du hast dir dieses Jahr als Ziel gesetzt, keine Kleidung (mit kleinen Ausnahmen) zu kaufen, sondern stattdessen alles selber zu nähen. Was war der Auslöser?

Im Grunde genommen gab es keinen wirklichen Auslöser. Aber mir ist im vergangenen Jahr aufgefallen, dass ich häufig viel Geld für Kleidung ausgegeben habe, meist ohne wirklichen Bedarf. Deswegen wollte ich mich mit der Aktion selbst dazu herausfordern, mehr zu nähen und dabei mein Bewusstsein für welche Kleidung ich wirklich brauche, zu steigern.

Zum einen habe ich begonnen, mich beim Nähen mehr auf alltagstaugliche und einfache Basics zu konzentrieren. Zum anderen merkt man beim Selbermachen, wie viel Arbeit tatsächlich in einem Kleidungsstück steckt. Selbst wenn ich in Zukunft wieder die ein oder andere Sache kaufen sollte wird mir immer bewusst sein, dass selbst hinter dem einfachsten Shirt Personen stehen, die hart dafür gearbeitet haben und fair bezahlte Arbeitsplätze verdienen.

Die besten Nähblogs rund ums Nähen

  • An welchen Stoffen und Mustern kannst du nicht gleichgültig vorbeigehen?

Meine größte Schwäche sind leichte Blusenstoffe aus Viskose, am besten mit verspielten Mustern. Außerdem bin ich ein großer Fan von neutralen Farben und Streifenmustern.

  • Was ist dein persönlicher Stil?

Die Antwort fällt mir ehrlich gesagt etwas schwer. Aber ich würde meinen Stil als simpel und klassisch mit verspielten, femininen Elementen bezeichnen.

  • Was machst du in deiner Freizeit, wenn du nicht gerade nähst?

Wenn ich nicht nähe, mache ich gerne Musik und schieße gerne Fotos. Außerdem versuche ich den Blog regelmäßig zu pflegen.

  • Wo und wann nähst du für gewöhnlich?

Meistens habe ich wegen meinem Studium nur am Wochenende Zeit zu nähen, doch ich versuche mich auch hin und wieder unter der Woche abends an die Nähmaschine zu setzten. Generell nähe ich am liebsten abends. Wegen Platzmangels in meiner Studentenwohnung sitze ich dabei fast immer am Küchentisch und breite alles andere, was ich so brauche, im Wohnzimmer auf dem Boden aus.

Milliblu’s Rock LEONORE
  • Was war dein allererstes genähtes Teil?

Das erste Teil, das ich auf der Nähmaschine genäht habe, war ein Kosmetiktäschchen. Bei meinem ersten Kleidungsstück bin ich mir nicht sicher – vermutlich war es aber ein einfacher Rock mit Gummizug.

  • Für wen nähst du am liebsten?

Kleidung nähe ich am liebsten für mich, hin und wieder auch für meine Familienmitglieder. Außerdem mache ich gerne andere Sachen wie Taschen und Geschenke für meine Freunde.

  • Woher holst du dir die Inspiration zum Nähen?

Online sind Pinterest, Blogs und Instagram meine liebsten Inspirationsquellen. Offline blättere ich gerne durch Nähzeitschriften um neue Ideen zu finden – für mich ist es, wie durch einen Katalog zu blättern. Nur das ich die Sachen nicht einfach kaufen kann, sondern nähen muss. Außerdem gehe ich gerne in Stoffläden und lasse mich von all den Mustern und Stoffen zu neuen Projekten begeistern.

  • Was war deine größte und ärgerlichste Nähkatastrophe?

Glücklicherweise kann ich sagen, dass die meisten Katastrophen und Missgeschicke durch meine Mama entweder verhindert oder gerettet wurden. Allerdings habe ich einmal versucht, eine Kosmetiktasche aus dickem Leder zu machen, die gewaltig in die Hose gegangen ist. Geärgert hat es mich besonders, weil ich mich eigentlich davor über das Nähen mit Leder beschäftigt habe und die Tasche verschenken wollte. Eine andere, eher lustige Katastrophe, war der Versuch aus einer alten Jeans eine Matrosenmütze zu nähen. Allerdings habe ich wohl übersehen, dass das Schnittmuster für Kinder gedacht war und die Mütze hat nicht einmal annähernd auf meinen Kopf gepasst.

  • Auf welches Nähprojekt bist du besonders stolz?

Da muss ich ganz eindeutig mein Rucksack „Nadja“ sagen – vor allem, weil ich zum ersten Mal eine ausführliche Anleitung und ein Schnittmuster selber gemacht habe. Aber ich bin auch ziemlich stolz, dass ich meine Bluse LOLA aus einem ziemlich kleinen Stoffrest geschafft habe und die Bluse kein bisschen nach Resteverwertung aussieht.

  • Was sind deine Tricks und Tipps in Bezug auf das Nähen?

Mein größter Ratschlag, vor allem für Nähanfänger ist, sich immer Zeit zu lassen und im Zweifelsfall nicht davor zurückzuschrecken, Teile eines Projektes noch einmal aufzutrennen und noch einmal neu zu nähen. Von meiner Mama habe ich außerdem gelernt, Säume, Ärmelnähte und komplizierte Nähte immer mit Blindstichen zu fixieren – das dauert zwar im ersten Augenblick meist länger, doch es lohnt sich für ein professionelleres Ergebnis. Ich würde auch jedem eine gute Schere und qualitative Nähgarne ans Herz legen, um sich viel Ärger beim Nähen zu ersparen.

  • Wo finden wir dich und weitere tolle Nähprojekte von dir im Netz?

Meine Nähprojekte findet man auf meinem Blog www.couturebymaria.wordpress.com. Außerdem bin ich auf Instagram und YouTube unter meinem Nutzernamen couturebymaria vertreten.

  • Warum würdest du dein Hobby jedem weiterempfehlen?

Nähen meiner Meinung nach ein wunderbarer Kontrast zum sonst oft stressigen Alltag – die Zeit und Geduld, die man in Handarbeit investieren muss, wird durch individuelle Stücken belohnt. Außerdem kann man seinen eigenen Stil ausleben und die Passform der Kleidungsstücke so gestalten, dass sie perfekt passen. Selbst wenn man nicht jedes Kleidungsstück selbst nähen will oder kann, helfen schon geringe Nähfähigkeiten oft im Alltag weiter, um Vorhänge zu kürzen oder Kleidungsstücke zu reparieren.

  • Raus mit der Sprache: Wie beurteilst du das Nähmagazin Milliblu’s? Sind die Anleitungen verständlich und für Anfänger geeignet? Ist der Schnittmusterbogen übersichtlich? Bist du mit der Passform zufrieden? Würdest du das Magazin weiterempfehlen?

Die Zeitschrift Milliblu´s habe ich im März durch Zufall entdeckt und war von Anfang an von dem Konzept total begeistert, aus einem Basisschnitt mit kleinen Veränderungen viele verschiedene Modelle zaubern zu können. Außerdem schätze ich sehr, dass die verwendeten Stoffe direkt bei euch erhältlich sind und ich nicht erst stundenlang im Internet danach suchen muss, falls ich genau diesen Stoff haben möchte. Die Anleitungen sind klar strukturiert und verwenden einfache Formulierungen, die auch für Anfänger verständlich sind. Auch beim Schnittbogen ist man als Anfänger gut aufgehoben: das qualitativ hochwertige Papier ist nicht überladen und es ist klar ersichtlich, welches Schnittmuster zu welchem Modell gehört. Vor dem Nähen habe ich Maß genommen und meine Größe laut Tabelle gewählt. Die Passform war immer sehr gut und es gab keine bösen Überraschungen. Ich würde das Magazin definitiv empfehlen, weil die Schnitte eine wunderbare Basis für jede Garderobe bilden und die einfachen Anleitungen das Nähen zu einem Vergnügen machen.

About Milli

Hi, ich bin Milli! Ich liebe Erdbeereis und schöne Stoffe. Zum Nähen bin ich vor 5 Jahren gekommen. Seitdem hat mich das Nähfieber gepackt und nicht mehr losgelassen…
Hier teile ich mit dir meine Liebe zur DIY Mode!

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